Menü
Freu dich über jeden Tag an dem Du leben darfst !
Mein schönstes Erlebnis mit meinem Sohn Raphael PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Astrid Falkenroth   
Freitag, 22. Mai 2009 um 21:39 Uhr


Erinnerungen an meinen geliebten Sohn Raphael

Lieber Raphi,
zuvor muss ich noch erwähnen, dass Raphael, als er klein war, ein richtiger kleiner Lausbub war. Ein kleiner, aber schon mit zweieinhalb Jahren sehr kräftiger Lausbub, so kräftig, dass er ein Dreisitzersofa umwerfen konnte. Er war unheimlich dickköpfig und wusste sich gerade bei mir durchzusetzen. Schon damals machte ich mir Sorgen und dachte: "In seiner Jugend wirst du wohl noch richtige Probleme mit ihm bekommen." Und so war es dann auch. Mit fünfzehn Jahren war es so schwierig, noch Einfluß auf ihn zu nehmen, so dass sich für cirka ein Jahr unsere Wege trennten. Dafür waren die Jahre danach bis jetzt um so schöner, intensiver und voller Liebe. Er hat sich in den sechs Jahren so gewandelt, dass regelrecht wenn er zu uns zu Besuch kam, die Sonne aufging. Seine Geschwister rissen jedes Mal die Tür auf und liefen ihm vor unserem Haus jubelnd entgegen, ebenso unsere Hündin lief ihm freudig entgegen. Auch mein Mann und ich konnten unsere Freude über sein Kommen nicht verbergen. Er kam mindestens einmal, meist sogar öfters in der Woche. Raphi war es sehr wichtig viel mit seinen Geschwistern zu unternehmen. Aber sein Lieblingshobby war das Angeln! Dies machte er so oft wie er konnte, meistens mit seinem Papa und seinen Brüdern, und dann die ganze Nacht durch.

Aber nun zu meinem schönsten Erlebnis:

Vor cirka vier Jahren waren mein Sohn Raphael mit seiner Freundin, meine Tochter Isabelle mit ihrem Freund, meine Tochter Vanessa und ich in der Emder Discothek "JOY". Ich fühlte mich mit meinen fünfundvierzig Jahren zwischen all den jungen Leuten schrecklich alt. Irgendwann waren nur meine zwei Töchter und ich zusammen an dem Tisch, da kam Raphael mit einem Freund, den er dort getroffen hatte, zu uns. Dieser Freund meinte zu Raphael: "Man Du hast aber drei tolle Schwestern." Dieses schöne Kompliment übertraf mein Sohn mit den Worten: "Ja, nicht wahr, habe ich nicht eine tolle Mama, so hübsch und knackig jung geblieben," und nahm mich dabei stolz in seinen Arm. Das mein Sohn Raphi so stolz auf mich war, machte mich überglücklich.

In großer Liebe und Dankbarkeit, ich werde immer um Dich weinen und Dich nie nie nie vergessen, Deine Mama.

Astrid_Raphi